Fragen & Antworten

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Fragen & Antworten2018-01-17T09:01:52+01:00
Was ist zu tun, wenn der Pflegegrad nicht mehr ausreicht?2018-09-24T16:52:04+02:00

Manchmal entspricht der zugewiesene Pflegegrad nicht mehr der vorhandenen Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen bzw. neue Krankheitsbilder oder körperliche oder psychische Einschränkungen erfordern mehr Pflege als bisher. Dies sollte regelmäßig überprüft werden. In diesem Fall können Versicherte einen Antrag auf Höherstufung bei der Pflegekasse stellen.

Und so stellen Sie den Antrag auf Höherstufung:
Sei brauchen kein Änderungsformular für einen Antrag auf Höherstufung. Schreiben Sie einfach – als Versicherter bzw. als Bevollmächtigter – einen kurzen formlosen Brief an die Pflegekasse („Bitte um Höherstufung“).

Wie geht es dann weiter?
Sie werden ein entsprechendes Formular der Pflegekasse erhalten und evtl. auch noch einmal Besuch von einem Gutachter bekommen, der den konkreten Zustand und Hilfebedarf des pflegebedürftigen Versicherten prüft.

Möglichkeit des Widerspruchs:
Wie beim Erstantrag so gilt auch beim Antrag auf Höherstufung, dass Sie bei ernsthaftem Zweifel an der Einstufung/Eingradung Widerspruch erheben können.

Wie beantrage ich Hilfsmittel?2018-09-24T16:53:50+02:00

Hilfsmittel sind bewegliche Gegenstände für therapeutische oder medizinische Zwecke und gleichen körperliche oder geistige Funktionseinschränkungen aus.  Hier eine kurze Auflistung , welche unterschiedlichen Arten von Hilfsmitteln es gibt.

  • Kompressionsstrümpfe
  • Rollatoren und Rollstühle
  • Krankenbetten  /Pflegebetten
  • Gehhilfen
  • Inkontinenzmaterial
  • Hausnotrufsysteme
  • Elektromobile, usw.

Wichtig: Das An- und Ausziehen der Kompressionsstrümpfe erhalten Sie bei Bedarf auf ärztliche Verordnung.

Wo und wie beantrage ich einen Pflegegrad?2018-09-24T16:54:29+02:00

Sie können bei der Pflegekasse (angeschlossen an die Krankenversicherung) des Versicherten anrufen, um den Antrag auf Pflegegrad zu stellen. Im Anschluss erhalten Sie bzw. der Antragsteller ein Formular, das der Versicherte selbst bzw. sein gesetzlicher Betreuer ausfüllen und unterschrieben zurück an die Pflegekasse schicken muss. Erst danach kündigt sich ein Gutachter zur persönlichen Begutachtung vor Ort an.

Pflegegrad schriftlich beantragen:

Wenn Sie lieber etwas Schriftliches in der Hand haben, können Sie auch einen formlosen Antrag auf Pflegeleistungen bei der Kasse stellen.

Funktioniert das Hausnotrufgerät auch außerhalb meiner Wohnung?2018-09-20T15:36:07+02:00

Nein. Das Hausnotrufgerät ist nur für Ihre Wohnung gedacht und funktioniert nicht außerhalb.

Sollten Sie an einem Notrufgerät Interesse haben, dass auch außerhalb Ihrer eigenen vier Wände funktioniert, bieten wir Ihnen unseren Kombi-Tarif-Mobil an.

Hier erhalten Sie ein mobiles Notrufgerät. Im Notfall drücken Sie einfach nur den Notrufknopf. Zusätzlich zum Sprechkontakt wird zeitgleich Ihr Aufenthaltsort deutschlandweit über GPS ermittelt (GPS-Empfang vorausgesetzt). Dieser Tarif beinhaltet alle Leistungen des Komfort-Tarifes und kostet 60,00 € monatlich

Übernimmt die Pflegekasse die Kosten für das Hausnotrufgerät?2018-09-20T15:29:05+02:00

Damit Sie weiterhin sicher zuhause leben können, übernimmt die Pflegekasse bei gesetzlich Versicherten und bei Pflegebedürftigkeit in vielen Fällen die Kosten für den Basistarif in Höhe von 23,00 €. Den entsprechenden Antrag stellen wir gerne für Sie, sobald die Antragsvoraussetzungen vorliegen.

Wie funktioniert die Installation eines Hausnotrufs?2018-09-20T15:24:25+02:00

Jede Wohnung kann mit einem Hausnotrufgerät ausgestattet werden – ob über einen normalen Telefonanschluss oder über Mobilfunk. Das Hausnotrufgerät wird einfach an die Strom- und Telefonsteckdose angeschlossen.

In einer persönlichen Einweisung bekommen Sie von unserem Mitarbeiter genau erklärt wie das Gerät funktioniert. Die Bedienung ist sehr einfach und kinderleicht zu erlernen.

Welche Hausnotruf-Tarife gibt es und wo liegen die Unterschiede?2018-09-20T15:26:30+02:00

Wir bieten Ihnen unseren Basis-Tarif und den Komfort-Tarif an.

Im Basis-Tarif werden Angehörige, Vertrauenspersonen und der Rettungsdienst in unserer Datenbank hinterlegt, die in einer Notsituation durch unsere Hausnotrufzentrale in der in Köln-Sülz informiert werden und gebeten werden, Hilfe zu leisten.

Zum Leistungsumfang dieses Tarifs gehören:

  • Das Hausnotrufgerät
  • Ein Handsender
  • Die Aufschaltung auf die 24 Stunden besetzte Hausnotrufzentrale des ASB in Köln
  • Wartung und Instandhaltung
  • Einleitung von Hilfsmaßnahmen entsprechend medizinischer Belange und Ihren Vorgaben.
      

Der Basistarif kostet monatlich 23,00 € zzgl. einer einmaligen Anschlussgebühr von 45,00 €

Im Komfort-Tarif sind alle Leistungen des Basis-Tarifs enthalten.

Darüber hinaus ist der ASB Köln Bereitschaftsdienst stellvertretend für Angehörige und Vertrauenspersonen der erste Ansprechpartner, der im Notfall sofort informiert wird und die entsprechende Hilfe leistet.

Dazu werden die Schlüssel im Tresor des ASB Köln gesichert hinterlegt. Im Komfort-Tarif mit Schlüsselhinterlegung ist sichergestellt, dass durch speziell geschulte und ausgebildete Mitarbeiter des ASB Köln eine Hilfe im Notfall erfolgt.

Um vorab Ängste zu nehmen: Nur im Notfall und nach einem erfolgten Hilferuf haben die Mitarbeiter im Bereitschaftsdienst Zugriff auf den Schlüssel.

Der Komforttarif kostet monatlich 45,00 € zzgl. einer einmaligen Anschlussgebühr von  45,00 €

Wie funktioniert der Hausnotruf?2018-09-20T15:27:58+02:00

Das Hausnotrufgerät besteht aus zwei Komponenten. Dem eigentlichen Notrufgerät und einem mobilen Handsender, den Sie bei sich tragen.

Im Notfall müssen Sie  einfach nur die Notruftaste oder den Handsender drücken. Automatisch wird dann ein Sprechkontakt zu unserer Notrufzentrale hergestellt. Die Zentrale ist 365 Tage rund um die Uhr besetzt.

Der Mitarbeiter in der Notrufzentrale alarmiert genau die Hilfe, die Sie brauchen,  entweder unseren Bereitschaftsdienst, Ihre Vertrauensperson oder den Rettungsdienst –  ganz nach Ihren Bedürfnissen und Ihren Wünschen.