Oliver Röhrs ist seit dem 1. Juni 2026 Geschäftsführer des ASB Köln. Gemeinsam mit Guido Hertling entwickelt er langfristige Visionen, legt Wachstumsstrategien fest und definiert Ziele. Als Doppelspitze leiten sie den ASB Köln nun seit 100 Tagen im operativen Geschäft. Eine gute Gelegenheit, einmal kurz zurückzublicken und eine erste Bilanz zu ziehen.

Was hat Sie bewogen, die Aufgabe als Geschäftsführer beim ASB Köln zu übernehmen?
Oliver Röhrs: Der ASB Köln ist als Unternehmen der Sozialwirtschaft und als Hilfsorganisation hervorragend aufgestellt. Nach vielen Jahren in Führungsfunktionen einer überregional und zentral aufgestellten Organisation hat mich besonders gereizt, nun in meiner Heimatstadt Köln Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung des ASB Köln federführend mitzugestalten.

Was begeistert Sie beim ASB Köln am meisten?
Röhrs: Die Fokussierung auf Köln im Rahmen der ASB-Struktur bei gleichzeitiger Möglichkeit, mich in der gesamten gemeinnützigen und sozialen Landschaft weiterzuentwickeln, begeistert mich. So kann Vernetzung und mein Einbringen in die Stadtgesellschaft gut gelingen.

Am meisten beeindrucken mich aber zurzeit vor allem die Kolleginnen und Kollegen! Hier arbeiten hoch motivierte, kompetente und freundliche Menschen – sowohl in Führungspositionen als auch im operativen Bereich. Dieses tolle Team kennenzulernen, begeistert mich seit dem ersten Tag.

Was möchten Sie gerne bewegen, was konnten Sie bereits anstoßen und worauf freuen Sie sich besonders? 
Röhrs: Erst einmal ist der ASB Köln gut aufgestellt und erfolgreich zum Wohle der hier lebenden Menschen tätig. Dennoch möchten Guido Hertling und ich gemeinsam noch an einigen Stellschrauben drehen und unser Portfolio sichern – aber auch erweitern. Ein paar Dinge laufen bereits an, wie die Bearbeitung unserer Netzwerke und Gedanken zum Vertrieb und Fundraising – verfolgen Sie einfach unsere Medien, dort gibt es immer wieder Neuigkeiten zu entdecken.

Was ist Ihre Vision für die Zukunft des ASB Köln – und wo sehen Sie große Chancen?
Röhrs: Ich möchte noch mehr Nähe und Präsenz bei den Menschen in Köln schaffen, das „Für Sie in Köln“ noch weiter fassen und gleichzeitig sichtbarer machen – in Haupt- und Ehrenamt. Das wird nicht von heute auf morgen passieren, aber unsere „Marke“ ASB ist dafür bestens geeignet, weil wir wirklich unabhängig, also an keine Partei oder Konfession gebunden sind. Somit können wir den Menschen zeigen, dass wir Diversität unterstützen, fördern und schätzen. Sowohl bei Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, als auch bei Mitarbeitenden.

Und, ich wiederhole mich, dank unseres Teams haben wir die besten Chancen, sinnvolle und gemeinnützige Projekte für die Menschen und ihre Familien in unserer Stadt zu gestalten. Daher möchte ich auch fips Köln unbedingt nochmal erwähnen. Die gemeinnützige Gesellschaft – zugehörig zum ASB Köln – bietet ambulante Hilfen und Pflege für Kinder und Familien in Köln und der Region an. fips Köln ist ein verlässlicher Partner, wenn der Familienalltag durch besondere Lebensumstände schwer ist und Eltern und Kinder zusätzliche Unterstützung benötigen.

Wie sind die Zuständigkeiten verteilt, wer kümmert sich um welche Bereiche?
Röhrs: Diese Frage wird Guido Hertling und mir häufig gestellt. Wir werden dieses Jahr noch keine schnelle Aufteilung vornehmen, das ist auch so mit dem Vorstand besprochen. Einige Dinge kristallisieren sich aber heraus. So oder so werden wir uns beide auch zukünftig auf einem Wissensstand halten, da die formelle Einzelvertretungsberechtigung für alle Firmen für uns beide bestehen bleiben wird.

Möchten Sie den Menschen beim ASB Köln etwas mitgeben?
Röhrs: Ja, ich möchte nochmal herzlich Danke sagen für das freundliche Willkommen und die Offenheit aller Kolleginnen und Kollegen! Ich freue mich auf die nächsten 100 Tage und auf alle, die noch folgen werden. In diesen möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir für die beschäftigten Mitarbeitenden ein Arbeitgeber bleiben, bei dem sie gerne arbeiten und für Ehrenamtliche eine Organisation sind, bei der sie sich motiviert engagieren und einbringen. 

Vielen Dank für das Gespräch!

Ihr ASB Köln