Im September vor 50 Jahren wurde der ASB erstmals vertraglich in den öffentlichen Rettungsdienst der Stadt Köln eingebunden, das erste Fahrzeug war bereits 1970 im Einsatz. Heute ist der Rettungsdienst des ASB fester Bestandteil der Notfallversorgung in Köln und von großen, wie auch kleinen Veranstaltungen nicht wegzudenken. Ein wichtiger Meilenstein war unter anderem die Einführung des Berufsbildes zum Notfallsanitäter, das entsprechende Notfallsanitätergesetz trat am 1. Januar 2014 in Kraft. Der ASB Köln bildet regelmäßig Nachwuchskräfte aus, die wir auch in diesem Jahr herzlich begrüßen dürfen.
Im Interview berichtet Fachbereichsleiter Sven Tombers über weitere Veränderungen, Einsatzgebiete und wie Kölnerinnen und Kölner sich engagieren und selbst Teil werden können.
Herr Tombers, wie hat sich der Rettungsdienst über die Jahre hinweg verändert?
Sven Tombers: Der Rettungsdienst hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich professionalisiert. Die medizinischen Möglichkeiten vor Ort sind erheblich gewachsen, die Ausbildung wurde intensiviert und die technische Ausstattung der Fahrzeuge kontinuierlich verbessert. Gleichzeitig sind die Anforderungen gestiegen, da die Einsatzzahlen zunehmen und die Einsatzlagen immer komplexer werden.
Was macht den Rettungsdienst des ASB Köln heute aus?
Tombers: Der Rettungsdienst des ASB Köln steht für Professionalität, Menschlichkeit und Teamgeist. Unsere Mitarbeitenden leisten rund um die Uhr einen wichtigen Beitrag für die Notfallversorgung der Kölner Bevölkerung. Gleichzeitig zeichnet uns die enge Verbindung zwischen haupt- und ehrenamtlichem Engagement aus.
Welche Aufgaben übernimmt der ASB Köln neben dem Rettungsdienst?
Tombers: Der ASB Köln ist in vielen Bereichen aktiv. Dazu gehören unter anderem der Bevölkerungsschutz, die Notfallausbildung, Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, soziale Dienste sowie die Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und das soziale Miteinander in Köln.
Was ist im Einsatz besonders wichtig?
Tombers: Neben einer fundierten fachlichen Ausbildung sind Ruhe, Teamarbeit und eine klare Kommunikation entscheidend. Gleichzeitig darf bei aller Professionalität der menschliche Umgang mit Patientinnen und Patienten niemals zu kurz kommen.
Welche Möglichkeiten gibt es, im Rettungsdienst des ASB Köln zu arbeiten?
Tombers: Wir bieten vielfältige Einstiegsmöglichkeiten, beispielsweise als Notfallsanitäterin oder Notfallsanitäter, Rettungssanitäterin oder Rettungssanitäter sowie im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres. Darüber hinaus begleiten wir die Ausbildung neuer Fachkräfte und bieten Entwicklungsperspektiven innerhalb des Rettungsdienstes.
Was möchten Sie den Kölnerinnen und Kölnern mitgeben?
Tombers: Der Rettungsdienst ist für alle Menschen da, wenn schnelle Hilfe benötigt wird. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, die sich täglich mit großem Engagement für andere einsetzen. Gleichzeitig möchte ich die Kölnerinnen und Kölner ermutigen, sich selbst mit Erster Hilfe auseinanderzusetzen, denn jeder kann im Ernstfall Leben retten.
Vielen Dank für das Gespräch.
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Ihr ASB Köln