Die extreme Hitzewelle hat Köln am vergangenen Wochenende in den Ausnahmezustand versetzt. Mit Temperaturen von 40 Grad in der Innenstadt fanden zahlreiche Menschen kaum mehr Abkühlung. „Die Folge: Dehydrierte Personen, Kreislaufkollaps sowie zahlreiche Wiederbelebungsversuche, die leider nicht immer zum Erfolg führten“, berichtet Sven Tombers, Leiter des Rettungs- und Bevölkerungsschutzes des ASB Köln. „Wir unterstützten in dieser außergewöhnlichen Lage den Rettungsdienst der Stadt Köln mit erheblichen zusätzlichen Kräften und Ressourcen.“
So waren am Freitag, 26. Juni, zwei Sonderbedarf-Rettungswagen (RTW) und ein Sonderbedarf-Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zur Verstärkung des Rettungsdienstes im Einsatz. Am Samstag, 27. Juni, wurde der Bedarf nochmals erhöht. Drei zusätzliche RTW und ein NEF waren auf den Kölner Straßen unterwegs. Unterstützung erhielten weiterhin die Krankenhäuser Holweide und Merheim durch eine Teileinheit Sanitätsdienst der Einsatzeinheit. Das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße nahm einen zusätzlichen Krankentransportwagen (KTW) in Betrieb.
Zwar kühlten die Temperaturen am Sonntag etwas ab, dies reichte allerdings nicht aus. So stellte der ASB Köln auch am Sonntag, 28. Juni, drei ergänzende RTW sowie einen NEF. „In der Johanniter-Unfall-Hilfe übernahmen wir den Betrieb des Notfallversorgungszentrums (NVZ) sowie die Kälte-Insel in der Kölner Messe von 21 Uhr bis 8 Uhr. So konnten wir die überlasteten Krankenhäuser entlasten“, sagt Sven Tombers. „Trotz deutlich kühlerer Temperaturen von rund 25 Grad sind auch am Montag weiterhin Sonderbedarfsfahrzeuge im Einsatz.“
Der ASB Köln hat damit in einer der schwersten Hitzewellen der Stadtgeschichte einen entscheidenden Beitrag zur Aufrechterhaltung der notfallmedizinischen Versorgung der Kölner Bevölkerung geleistet.
Danke an alle Einsatzkräfte, die trotz der schwierigen und extremen Bedingungen ihre Arbeit geleistet haben!
Ihr ASB Köln