Das Dach eines Hauses ist essenziell – das gilt für große wie für kleine Objekte. Eines der größeren ist das Norbert Burger Seniorenzentrum in Mülheim. Dort laufen seit Ende 2025 die Sanierungsarbeiten am Dach. „Die eigentlichen Ziegel sind noch in Ordnung, aber die starke Hitzeentwicklung im Sommer sowie die Dichtheit bei Starkregen machen eine Erneuerung notwendig“, erklärt Einrichtungsleiterin Karla Müller. „Natürlich achten wir bei den zu verbauenden Materialien auf höchste Energieeffizienz. Neben Dämmmaterial wird auch eine spezielle Folie verwendet, die als zusätzliche Wassersperre dient“, so Müller.
Starke Verbesserung für die Räume des Service Wohnen
Von den Maßnahmen profitiert das gesamte Haus, aber im Besonderen die vierte Etage des Service Wohnen. Insbesondere im Sommer ist dort eine starke Hitzeentwicklung. Neben Pfannen und Dämmung setzen die Arbeiter neue, isolierende Fenster ein, die mit solarbetriebenen Rollos versehen sind. „Das macht die Bedienbarkeit noch einfacher, insbesondere für die Bewohnenden, die zum Beispiel ihre Arme nichtmehr so gut heben können“, sagt Karla Müller. Von den Arbeiten selbst bekommen die Senioren und Seniorinnen kaum etwas mit. „Das Entfernen des Kieses war sehr laut, aber das ist abgeschlossen. Nun fällt nur noch das Gerüst auf. Aber Lautstärke ist kein Problem.“
Photovoltaik zur eigenen Energieversorgung
„Wir möchten aber noch mehr tun“, sagt Müller. „Ein neues Dach ist schon optimal. Aber im Anschluss erhalten wir noch Photovoltaik.“ Aus den Panels zieht unser Haus dann einen Großteil seiner Energie. Und davon wird viel gebraucht, denn heutzutage benötigt fast alles Strom, angefangen bei der täglich laufenden Waschmaschine bis hin zu elektrisch verstellbaren Betten.
Ende Oktober 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wir wünschen weiterhin guten Fortschritt. Ihr ASB Köln