Derzeit kommt es bundesweit zu Betrugsanrufen bei pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen. Die Anrufenden geben sich als Mitarbeitende einer Hilfsorganisation aus und versuchen, Pflegehilfsmittel, Hausnotruf-Leistungen oder angeblich „kostenlose“ Pakete anzubieten. Ziel ist es, sensible Daten wie Krankenversicherungs-, Adress- oder Bankdaten zu erhalten.
Wichtig: Diese Anrufe erfolgen nicht durch den ASB Köln e.V. und nicht in unserem Auftrag.
So arbeitet der ASB Köln e.V.
- Der ASB Köln e.V. betreibt keine telefonische Kaltakquise.
- Wir bieten keine Pflegepakete oder Zusatzleistungen am Telefon an.
- Wir fragen keine sensiblen Daten wie Kontodaten, PIN, TAN oder Passwörter telefonisch ab.
- Wenn wir Sie telefonisch kontaktieren, geschieht dies ausschließlich auf Ihren ausdrücklichen Wunsch oder bei bestehender Geschäftsbeziehung.
Woran Sie einen Betrugsanruf erkennen:
- Angebot eines „kostenlosen“ Pflegepakets im Abonnement.
- Aufforderung zur Herausgabe von Krankenversicherungsdaten, Pflegegrad oder Bankverbindung.
- Aufbau von Druck oder Angstszenarien („sofort handeln“, „Notfall“).
- Forderung nach Bearbeitungsgebühren oder Nachzahlungen.
- Auffällige oder manipulierte Rufnummern (z. B. 110 oder 112).
Grundsatz: Geben Sie am Telefon niemals persönliche oder finanzielle Daten weiter.
Was Sie im Ernstfall tun sollten:
- Gespräch sofort beenden.
- Polizei informieren (bei akuter Bedrohung: 110).
- Nummer blockieren.
- Bei Weitergabe von Bank- oder Kartendaten: sofortige Sperrung über den zentralen Sperrnotruf 116 116 (rund um die Uhr erreichbar).
Unsere Empfehlung:
Sprechen Sie mit Angehörigen und älteren Menschen in Ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche. Aufklärung schützt.
Weitere Informationen zum Thema Telefonbetrug finden Sie bei der Bundesnetzagentur (Stichwort: „Ärger mit Rufnummern und Anrufen“).
Ihr ASB Köln
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